Aktuelles

 

Wir sind dabei!

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Das Liz macht bei der Aktion des Umweltministeriums NRW #TeileDie17 mit! Es geht um die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Bekanntmachung der 17 Nachhaltigkeitsziele, die im Rahmen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurden. Als BNE-Regionalzentrum sind wir gerne dabei! Sehen Sie selbst ...

 

 

Weitere Beiträge finden Sie unter:

https://www.bne.nrw.de/gemeinsam-fuer-bne/bne-sei-dabei/

BNE-Modul "Klimaschutz in unserem Alltag"

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Rund 20 Teilnehmer*innen waren bei dem BNE-Modul „Klimaschutz in unserem Alltag“ am 07.03.2019 im Liz dabei. Nach einer Begrüßung und der Vorstellung des Liz und die Tätigkeitsbereiche als BNE-Regionalzentrum für den Kreis Soest erhielten die Teilnehmer*innen in Workshops Informationen zu den Themen Klimawandel und Klimaschutz. In dem Workshop Klimaleugner, durchgeführt von dem Welthaus Bielefeld e.V., ging es zunächst darum sich mit Argumenten der „Klimaleugner“ näher zu beschäftigen und sich damit auseinanderzusetzen, warum sich Menschen durch den Klimawandel bedroht fühlen. In dem Workshop „Regional bis Weltweit“, welcher von den KlimaWelten Hilchenbach, BNE-Regionalzentrum für den Kreis Siegen-Wittgenstein, durchgeführt wurde, ging es praktisch zu! Die Teilnehmer*innen widmeten sich dabei Fragen rund um das Thema Ernährung und Einkaufsverhalten. Welche Handlungsalternativen haben wir? Und wie wirken sich diese auf das Klima aus? Unter dem Motto „Zu gut für die Tonne“ wurden am Ende Smoothie´s, aus älterem Obst hergestellt!
Nach einer Mittagspause ging es dann am Nachmittag mit dem Thema Klimaflucht und einem klimapolitischen Perspektivwechsel, durchgeführt von Einfach ganz ANDERS – Werde Weltenbürger*in und dem Liz, weiter. In beiden Workshops ging es darum sich mit Menschen zu befassen, die direkt von den Klimaveränderungen betroffen sind und deren Existenz dadurch gefährdet ist. Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Lebensbedingungen der Menschen und wie können die Probleme gelöst werden? In dem fiktiven Planspiel Südsicht, welches von der LAG 21 NRW e.V. entwickelt wurde, stellten sich die Teilnehmer*innen als Politiker der Herausforderung, die Problematik des Klimawandels unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten zu lösen. So wie im echten Leben!
Am Ende des Tages gingen alle Teilnehmer*innen mit viel Input nach Hause. Wir freuen uns über die rege Teilnahme und bedanken uns für die Unterstützung bei den Kooperationspartnern!
 

Von Möhnewasser, Trinkwasser und Abwasser...

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Die Sparkasse SoestWerl bietet, gemeinsam mit den Stadtwerken Soest, allen Grundschulen in Zusammenarbeit mit dem Liz wieder einen umweltpädagogischen Unterricht an. Für mehrere hundert Grundschüler in der Region gibt es zurzeit Unterrichtsstunden zum Thema „Möhnewasser, Trinkwasser und Abwasser“.

Lydia Hürmann, stellvertretende Leiterin des Landschaftsinformationszentrums, besucht, gemeinsam mit Mitarbeiterin Anja Feige, die Schulen und sie erklären den Dritt- und Viertklässlern, den Wasserkreislauf. Das umfangreiche Projekt macht diese Woche Station in der Patrokli-Grundschule in Soest. Astrid Hartmann, Schulleiterin, zeigt sich sehr begeistert von dem Projekt. Die Schüler und Schülerinnen lernen zum Beispiel wie unser Trinkwasser gewonnen wird. Bei der Bearbeitung des Wasserkreislaufs werden außerdem die Themen Abwasser und Gewässerschutz besprochen. Auch die Wasseraufbereitung wird mit den Schülern und Schülerinnen in den Blick genommen. Der „Blick in die Welt“ zeigt die Wassersituation in anderen Ländern. „Führen wir die Kinder spielerisch mit spannenden Aktionen und viel Spaß an die Umweltthemen heran, bestehen die besten Chancen, dass sich dieses Wissen nachhaltig im Gedächtnis der Kinder einprägt und sie es im Alltag anwenden“, sind sich Thomas Schnabel, Sparkasse SoestWerl, und Harald Feine, Stadtwerke Soest, einig. Aus diesem Grund finanzieren die beiden Unternehmen das Projekt und setzen es in Zusammenarbeit mit dem Liz um.
 

Naturparkentdeckertag

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Wer denkt, dass die Natur im Winter nichts Spannendes zu bieten hat, der wurde beim Naturpark-Entdeckertag im Naturpark Arnsberger Wald eines Besseren belehrt. An diesem Winterabenteuer nahmen am Mittwoch, 6. Februar, die Erstklässler der Astrid-Lindgren Schule Soest und der Naturparkschule Graf-Gottfried-Schule Neheim teil. Insgesamt vier Klassen gingen auf der Günner Hude, wo der Entdeckertag stattfand, auf Walderkundung.

Ausgestattet mit Naturparkentdeckerwesten und betreut von den erfahrenen Umweltpädagoginnen des Landschaftsinformationszentrums Wasser und Wald Möhnesee (Liz), dem Naturparkzentrum im Arnsberger Wald, galt es an diesem Tag mit Spiel und Spaß das Leben der Tiere im Winter genauer unter die Lupe zu nehmen und einiges über ihre Lebensweise zu erfahren.

Denn im Naturpark nach Tierspuren zu fahnden und diese den entsprechenden Tieren zuzuordnen, kann spannender sein als jede Detektivgeschichte. Dabei kann eine Spur weit mehr sein als ein Fußabdruck: Ein Erdloch, wie es für den Dachs typisch ist; eine Suhle am Waldboden, die Wildschweine hinterlassen haben; Eierschalen, Kot oder Gewölle: Das alles kann eine Menge über die Tiere in unserer Natur erzählen. Nester von Vögeln und Eichhörnchen lassen sich erst jetzt, im winterlichen, kahlen Geäst der Bäume, richtig entdecken. Winterzeit, das bedeutet für viele Tiere auch Nahrungsmangel. Deshalb erzählen viele Spuren auch von der Nahrungssuche und den Essgewohnheiten der Tiere und wie sich oft um ein paar Samenkörnchen gestritten wird.

 

 

 

 

 

Jahresprogramm 2019

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Das Liz-Jahresprogramm ist nun auch in gedruckter Form im Liz erhältlich. Wir freuen uns über das vielfältige Programmangebot und die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die dies möglich machen. Gespannt blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr 2019!

Der Soester Anzeiger berichtete am 08.02.19

Windenergieanlagen in der Allager Mark

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Am 23.01.2019 lud der Heimatverein Möhnesee e.V. und die Bürgerinitiative Windpark Arnsberger Wald zu einer Informationsveranstaltung im Haus des Gastes in Körbecke ein. Etwa 100 Menschen informierten sich über die geplante Errichtung der Windenergieanalgen (WEA) in der Allager Mark. Ulrich Kordes, Landschaftsökologe, erläuterte zunächst die Hintergrundinformationen und stellte anschaulich die ökologischen Folgen dar. Es geht um die Errichtung von 15 WEA, dem Typ Siemens SWT-3.15-142 , zwischen Allagen und Niederbergheim. 14 der geplanten Anlagen haben eine Höhe von jeweils 236m und einen Rotordurchmesser von 142m. Für die Errichtung müssten 23 ha Wald beseitigt und 7,5ha dauerhaft versiegelt werden. Das würde einen massiven Eingriff für die heimische Tier- und Pflanzenwelt, die diesen Bereich des Arnsbeger Waldes so einzigartig macht, bedeuten. Naturnahe Gewässer, Auenbereiche, Biotopverbundsflächen, seltene Tierarten wie der Schwarzspecht, der Luchs und die Wildkatze sind davon betroffen.
Bis 2010 war der Wald für die Errichtung von WEA tabu. Durch die Abänderung des Baugesetzbuches dürfen WEA unter bestimmten Voraussetzungen seitdem auch in Waldgebieten errichtet werden. Für die Investoren bedeutet die Errichtung finanzielle Vorteile. Auch die Privateigentümer der Waldflächen profitieren finanziell von dem Bau der Anlagen. 
Im Verlauf der Informationsveranstaltung kamen weitere Redner zu Wort: Hans Dicke (Bürgermeister der Gemeinde Möhnesee), Bernhard Schladör (CDU-Kreistags-Mitglied u. Liz-Vorstand), Hans-Jürgen Thies (CDU Bundestagsabgeordneter) und Dr. Peter Kracht (Historiker). Sie sprachen sich allesamt gegen die Errichtung der WEA in der Allager Mark aus. Neben der Zerstörung des so wertvollen Naturraums könnte die Errichtung der WEA dieser Größe den Startschuss für weitere Anlagen bedeuten und damit eine Bedrohung für den Arnsberger Wald darstellen, waren sich die Redner der Runde einig. Alternativstandorte wie Stromtrassen oder Autobahnen wären für die Errichtung von WEA gänzlich besser geeignet, so Struchholz (Vorsitzender der Bürgerinitiative Windpark Arsnberger Wald). Wie es weitergeht wird sich in der nächsten Zeit zeigen.
Das Liz hat sich in einer Stellungsnahme ebenfalls gegen die Errichtung dieser riesigen Anlagen im Waldbereich ausgesprochen.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.kein-windpark-ar-wald.de/ 

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